Ausstellung:
Die Ausstellung:
Begründung der Jury: Ordnung und Unordnung, Ordnung und Chaos sind Urphänomene der Kosmologie wie des Alltags, der Kunst wie des Hausputzes. Die auf das künstlerische Bestreben gemünzten Feststellungen "Ordnung ins Chaos bringen" und "Chaos in die Ordnung bringen" (Adorno) sind ständige Prozesse, denen die ordnungsbringende Hausfrau ebenfalls ausgesetzt ist. Mit ihrer Installation weist Joanna Schulte mit Witz und Humor auf Wert und Unwert dieser Sisyphos-Arbeit hin, nicht ohne dadurch eine Allegorie zu schaffen, die selbst die kosmologischen Zustände der Entropie berührt. Die Glorifizierung und Ästhetisierung der Gebrauchsgegenstände zur Herstellung von Ordnung werden in dem Konzept ebenso berücksichtigt, wie die ordinäre handwerkliche Arbeit selbst, die "den Raum der meditativen Leere mit der Freiheit zur traumhaft- kreativen Kopfarbeit öffnet" (JS): So zeichnet sich im unausweichlichen Prinzip, Ordnung- Unordnung, sowohl der alltägliche Kampf der Reinemachefrau wie der des Künstlers ab.
Die Werke:
Repeat of Ordinary , 2008
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Für die Liebe sterben
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